Allgemein

Der August fährt sich gut für Fabian Peplau – er startet durch bei den Schülerrennen.

Am 6.08.2017 fährt er beim großen Preis von Bochum Wiemelhausen auf den 3. Platz.

BochumWiemelhausen20170807_Fabian

und beim BSR Radsporttag 2017 in Stolberg Breinig am 19.08.2017 wiederholt er seinen Erfolg!

 

Stolberg20170819_Fabian

Beide Male muss er sich Jesper Linus Schmidt und Isabell Oepen geschlagen geben, die sich allerdings auf dem 1. und 2. Platz abwechselten.

Damit kommt Fabian jetzt auf 1 Sieg und 16 Platzierungen für das Jahr 2017 und hier findet man alle Ergebnisse auf rad-net!

Glückwunsch auch an Patrick Naber (startend für das Rennteam des RSV Dortmund Nord), er fährt  in der C-Klasse auf einen zweiten Platz beim Großen Erdinger Preis 2017 in Bellheim am 13.08.2017.

Schönes Video auf You Tube! Ab Minute 8 sieht man Patrick bei der Preisverleihung!

 

Frederik Volmerg- Rennfahrer des RSC Werne und Mitglied im Embrace-the-World-Team – startet mit eben diesem Team bei der Tour de Guyane in Südamerika. Hier berichtet er, wie es ihm und seinem Team auf dieser Reise auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans ergeht. 

Bericht numéro deux – nach 2 Etappen!

Heute finde ich endlich mal die Zeit zwischen den hektischen Renntagen ein paar Zeilen zu schreiben. Es liegen zwei mehr oder weniger erfolgreiche Tage hinter uns. Am ersten Tag stand eine flache 140 km Etappe in der brütenden Schwüle eines tropischen Nachmittags auf dem Programm. Dank unseres aktiven Akklimatisierungsprotokolls (2 Stunden Strand gefolgt von 1,5 Stunden auf dem Rad mit einigen Belastungen) waren wir jedoch gut vorbereitet. Der Beginn des Rennens war sehr hektisch, doch wir fanden uns gut zu recht und so konnten wir Julian in der Spitzengruppe des Tages platzieren. Er beendete die Etappe auf dem vierten Rang und ich konnte aus dem Hauptfeld noch den 15. Etappenplatz erreichen.

Für heute haben sich die Veranstalter etwas Besonderes ausgedacht – 2 Halbetappen an einem Tag. Es galt zunächst die bergigste Etappe der Rundfahrt mit Start in Cacau über 91 km zu absolvieren. Die erste Rennstunde war brutal, gerade für mich als Sprinter. Die Dschungellandschaft jedoch bot eine beeindruckende Kulisse für das Rennen. Julian schaffte abermals den Sprung in die Spitzengruppe, diese wurde jedoch kurz vor dem Finale aufgefahren und wir schafften es nicht über Platz 17 und 18 hinaus. Am Nachmittag stand dann das erste Einzelzeitfahren über 15 km an. Für unseren Kapitän Julian galt es seinen Top 10 Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen, was auch gelang. Für mich war es eher eine halb-ernste Angelegenheit. Es galt vielmehr Kräfte zu sparen und im Zeitlimit anzukommen, was sich als problemlos herausstellte. Diese zwei Halbetappen an einem Tag sind immer ein logistischer Aufwand für Fahrer und Betreuer. Gerade bei Rennen in Übersee, wo viele Teams nur zwei Betreuer dabei haben, stellt sich die Frage nach dem Sinn, vor allem wenn auch noch die schwerste Etappe der Rundfahrt am morgen stattfindet. Positiv ist jedoch anzumerken, dass für die Mittagszeit vom Veranstalter für Essen und Unterkunft gesorgt wurde. Generell kümmert man sich hier sehr gut um uns und ich habe schon viele Bekanntschaften mit sehr sympathischen Menschen gemacht, allen voran mit unserem Busfahrer.

Morgen geht es über 150 flache Kilometer von Cayenne nach Sinnamary. Vielleicht kann ich dann im Sprint mal etwas glänzen, auch wenn der Fokus wohl eher auf der Gesamtwertung und damit auf unserem Kapitän Julian liegt.

A bientôt,  Fred

Berichterstattung auf Facebook: Tour de Guyane

Guyane2

Frederik Volmerg- Rennfahrer des RSC Werne und Mitglied im Embrace-the-World-Team – startet mit eben diesem Team bei der Tour de Guyane in Südamerika. Hier berichtet er, wie es ihm und seinem Team auf dieser Reise auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans ergeht.  Heute – am 19.08.2017 – startet die Tour – die insgesamt über 9 Etappen inklusiver 2 Zeitfahren (diese werden zusätzlich zu einer Tagesetappe gefahren) geht – die letzte Etappe findet dann am Sonntag, den 27.08.2017 statt. Wir wünschen ihm dabei viel Erfolg und spannende Erlebnisse.


Tour de Cycliste Guyane Tag 1 und 2 oder auch: zwischen Müdigkeit und Spektakel

Eine Rundfahrt in exotischen Gefilden bedeutet in erster Linie Vorbereitung und effizientes Packen. Das beginnt beim eigenen Fahrrad, geht über Sportlernahrung und Haferflocken bis zu Sachen wie Sonnencreme und Zahnpasta. Die eigentliche Rundfahrt beginnt also schon daheim.

Das Besondere an dieser Rundfahrt in Französisch-Guyana ist die kumulierte Reisezeit (8 Stunden Auto bis Paris + 9 Stunden Flug bis Cayenne). Dennoch verlässt man Frankreich nicht und genießt Annehmlichkeiten, wie die Währung (Euro), mobiles Netz (EU-Roaming) und das Ausbleiben der Sprachbarriere.

Nach einem recht komfortablen Flug mit AIR France (ebenfalls ein Sponsor des Rennens) wurden wir in unser fast schon Luxushotel gebracht, an dessen Pool ich nun diesen Bericht verfasse. Im Hotel stand erst mal Räder aufbauen und Taschen auspacken auf dem Programm. Danach begaben wir uns auf eine kleine Erkundungstour mit dem Rad, um die Beine vom Flug zu befreien. Um 18:30 Ortszeit (23:30 Uhr in Europa) wurden wir zur offiziellen Teampräsentation abgeholt, wo viele Reden gehalten wurden, lokale Musiker auftraten und Fotos und Interviews gemacht wurden. Das Ganze war sehr professionell und ein großes Spektakel. Allerdings forderte die lange Reisezeit und der Jetlag nun langsam ihren Tribut. Alle wurden müde und hungrig und so ging es zur allgemeinen Erleichterung ins Hotel zum Abendessen. Hier stellte sich heraus, dass der Koch es nicht gewohnt ist, für Radfahrer zu kochen. Aber mit etwas Geduld sind wir alle satt geworden und dann ging es todmüde um 23:00 Uhr Ortszeit (4 Uhr morgens in Europa) ins Bett, wo mir dann auffiel, dass ich seit 48 Stunden weder richtig geschlafen noch gegessen hatte. Mein erster Eindruck ist, dass das Niveau, sowohl der europäischen Fahrer, als auch der südamerikanischen Fahrer sehr hoch ist. Die Stimmung im Team ist gut und ich werde die Truppe in den nächsten Berichten bei Gelegenheit vorstellen. Bis dahin ein herzliches „Salut“ aus einer tropischen Enklave Frankreichs .

Hier ein paar Infos zur Tour:

Tour de Cycliste France-Guyane dans le peloton

oder hier:

Wikipedia zur Tour de Guyane 2017

 

Guyane1

Gruppenfoto BRT 2017

Das Bundesradsporttreffen 2017 in Hannover vom 23. – 29.07.2017 war für den RSC Werne ein Highlight! Trotz Unwetter und Überschwemmung (so viel, dass am Dienstag die Touren komplett abgesagt wurden) hatten wir in dieser Wochen auf den Touren, im Start und Ziel und auch beim gemeinsamen Ausgehen viel Spaß!

8 Vereinsmitglieder starteten mit einer Anfahrt zum BRT nach Hannover. Ein erster Treffpunkt für alle war dann am Samstag Nachmittag, 22.07.2017 der Start/Ziel-Ort am Landessportbund in Hannover. Die ankommenden Fahrer wurden von den mit dem Auto angereisten RSCler/innen und auf der Bühne des BRT von den Moderatoren herzlich willkommen geheißen.

Am Sonntag, den  23.7.2017, starteten 20 RSCler/innen auf die ersten Touren des BRT 2017. Wir starteten im leichten Regen, aber nach ca. 1 Stunde kam der blaue Himmel durch und die Deisterüberquerung auf der 111 km Runde konnte im Trockenen absolviert werden.

Am Montag, den 24.07.2017, starteten wir im Trockenen in Richtung Wedemark – und der RSC Werne war v0m Veranstalter, dem Radsportbezirk Hannover, gebeten worden, die Teilnehmer/innen der RTF-Touren gemeinsam mit der Polizei aus der Stadt zu eskortieren. 18 RSCler/innen fuhren dem großen Tross der 600 Teilnehmer/innen zusammen mit der Motorradeskorte der Polizei  voraus und übernahmen nach Aufforderung durch die Polizei die Absperrung der Seitenstraßen. Wenn der Tross dann die Seitenstraßen passiert hatte, mussten die RSCler/innen mit großem Tempo wieder zur Spitze aufschließen, um nächste Sperrungen zu übernehmen. Dies war wirklich eine spannende Aufgabe, die wir gerne übernommen haben. Nach der Freigabe der Strecke durch die Polizei konnten dann alle Fahrer nach eigenem Tempo und Streckenwunsch fahren. Allerdings setzte ab 10:30 Uhr ein Dauerregen ein, der bis zum Ziel und darüberhinaus anhielt. Wir waren alle bis auf die Socken durchnässt, so dass die Wasserfontänen des Hinterrads vom Vordermann auch keinen Unterschied mehr machten.

Am Dienstag, den 25.7.2017 entschied sich dann der Veranstalter dafür, aufgrund des Dauerregens und der damit einhergehenden Unwetterwarnungen, alle Touren abzusagen – und dies war sicher eine richtige Entscheidung, wie wir selbst an den Überschwemmungen und gesperrten Straße der nächsten Tage sehen konnten.

Am Mittwoch, den 26.07.2017, regnete es morgens noch leicht, so dass der Start auf 10:00 Uhr verschoben wurde. Aber dann hatte der Wettergott ein Einsehen und die Tour konnte ohne Regen gestartet werden. Diesmal hatte sich der Veranstalter besondere Verpflegungshighlights ausgedacht, so konnten alle Starter/innen auf der 100 und der 150 km Distanz eine warme Hochzeitssuppe auf der Kontrolle in Eicklingen genießen. Aber auch sonst boten die Kontrollen hervorragende Verpflegung – frisches Obst und Gemüse in vielen Variationen, geschmierte Brote mit Garnitur, Smoothies und Energie-Drinks, Kaffee, Cola, Gummibärchen, Plätzchen, ………. Alles was das Radler-Herz begehrt, wurde hier erfüllt. Die Stärkung tat immer gut, für alles was man noch vor hatte!!

Am Donnerstag, den 27.07.2017, ging es dann hoch zur Marienburg, ein knackiger Serpentinenanstieg, der mit einer wunderschönen Einsicht in die Marienburg (Sommerresidenz der Welfen, dem ältesten Fürstenhaus Europas) belohnt wurde. Im Wind kämpften sich die RSCler/innen davon zurück an den Start, um im Rahmenprogramm des BRT beim Table-Quiz rund um den Radsport auch noch Punkte zu sammeln. Im Stechen konnte das Team des RSC dann den Sieg davon tragen, da die Anzahl der nachträglich wegen Doping gesperrten Radsportler bei der Tour de France 1998 richtiger geschätzt wurde als vom 2.-Platzierten.

Am Freitag, den 28.07.2017, führten die Touren zum Steinhuder Meer. Aufgrund der Überschwemmungssituation der Leine und der Ihme musste der Veranstalter eine Streckenänderung vornehmen, die anstelle der Radwege entlang der Flüsse eine Ausfahrt über die Stadtstrassen nötig machte. Der RSC Werne wurde erneut gebeten, die Stadtausfahrt zu begleiten. Die Führung erfolgte im geschlossenen Verband – mit bis zu 70 Radfahrer/innen in einer Gruppe, bis das Stadtgebiet mit Straßenbahnschienen und Ampeln verlassen war. Das Steinhuder Meer überraschte als touristische Örtlichkeit mit Strandbadcharme – sicher auch mal ein Besuch ohne Fahrrad wert. An diesem Tag musste der Veranstalter  noch weitere Umleitungen einplanen, da auch südlich des Steinhuder Meeres die Überschwemmungen das Passieren von einigen Strassen und Brücken unmöglich gemacht hatten – Radhinweisschilder ragten nur noch knapp aus dem Hochwasser hinaus. Also fuhren wir am Kanal entlang, der zwar auch sehr, sehr voll war, aber eben noch nicht die Ufer übertreten hatte. Am Ziel wartete dann ein erneutes Quiz auf den RSC Werne – Musiktitel erraten – auch hier konnte die Teamleistung wieder überzeugen.

Am Samstag, den 29.07.2017, starteten dann die 16 verbliebenen RSCler/innen gemeinsam in die letzten Touren des BRT 2017. Das Wetter sollte diesmal beständig sonnig sein und es hielt was es versprach. Bis zum Rattenfänge nach Hameln ging die großte Tour – mit leichten Wellen wurde die Runde überstanden, um dann im Ziel an der Ehrung im Rahmen der Vereinswertung des BRT teilzunehmen. In den letzten beiden Jahren – in Boltenhagen und Bonn – hatten wir immer dem 6. Platz belegt. Konnten wir uns in diesem Jahr verbessern und welchen VEreinen mussten wir uns geschlagen geben?

Aufgrund des ausgefallenen Tourentages kamen in diesem Jahr insgesamt nicht so viele Kilometer zusammen, allerdings konnten wir unsere Vereinsleistung unter Beteiligung von einigen Mitgliedern des SC Capelle von 8.455 auf 9.786 km steigern. Dies lag vor allem Dingen daran, dass viele Starter/innen die langen Strecken gefahren sind und aufgrund der größeren Teilnehmeranzahl, die sich für eine ganze Woche Hannover entschieden hatten, wurden letztlich mehr Kilometer gefahren. Einen eindeutigen BRT-Vereinsmeister unter den RSC-Fahrer/innen ist dies Jahr allerdings nicht auszumachen, insgesamt gab es mit Ottmar Ulrich Neuhaus, Martin Althaus und Martin Temmann, 3 Fahrer, die die maximal mögliche Kilometeranzahl von 685 km (ohne Marathon) über die 7 Tage in Hannover erreichten. Luis Blaha als unser jüngster Teilnehmer startete jeden Tag auf der mittleren Strecke (mit Längen zwischen 70 und 85 km) und kam zum Schluß auf die tolle Leistung von 458 km.

In der Vereinswertung landeten wir mit 5 Tagen, die in die Wertung kamen, dann schließlich auf dem 4. Platz und mussten uns nur dem Wiederholungssieger RSC Schwalbe 08 Eilendorf, der RK Solidarität Gera und den Radsportfreunden Münster geschlagen geben.

Platzierung BRT 2017

Vielen Dank an die Veranstalter vom Radsportbezirk Hannover und die angeschlossenen Vereine, die uns – trotz Schäden aus sogenannter “Höherer Gewalt” -  ein stimmungsvolles und interessantes Bundesradsporttreffen ermöglicht haben. Danke an alle ehrenamtlichen Helfer, die diese Woche zu dem Highlight gemacht haben, das wir genießen konnten.

Das BRT in Hannover hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, es wurde viel Radlerplausch gehalten. Und das BRT ist immer eine sportliche Herausforderung und zwar für jeden nach dem eigenen Leistunngsvermögen, aber wenn man dann gemeinsam gegen den Regen und den Wind kämpft, schafft man es auch eigene Grenzen zu überwinden. Es war wieder mal ein schönes Miteinander für unser Vereinsleben. Wir freuen uns auf das BRT 2018 in Langenselbold!!

BRT 2017

Schon wieder ein Jahr weiter – nach unserer Beteiligung am Bundesradsporttreffen in Bonn im letzten Jahr, haben sich auch für 2017 wieder mehr als 20 Vereinsmitglieder entschlossen, am diesjährigen  Bundesradsporttreffen in Hannover teilzunehmen.

Die Besonderheit in diesem Jahr: 10 Vereinsmitglieder werden mit dem Rad nach Hannover anradeln.  Dabei werden unterschiedliche Varianten gewählt. Eine Gruppe fängt mit einer Teilstrecke am Freitag an und erledigt den Rest der ca. 200 km langen Anfahrt dann am Samstag. Andere Fahrer werden die Anfahrt mit dem Rad am Samstag komplett erledigen und meistern damit schon eine erste große Herausforderung, bevor dann am Sonntag, den  23.7.2017 das Bundesradsporttreffen offiziell startet.

Mit den rad-gefahrenen Kilometern aus der Anfahrt zum BRT legen wir schon gut für die Vereinswertung im Rahmen des BRT vor – unser Ziel ist es natürlich, die 6. Plätze aus den beiden Vorjahren zu verteidigen bzw. vielleicht noch einen besseren Platz zu erzielen? Wir werden unser Bestes versuchen.

Die in Hannover angebotenen Touren sind im Gegensatz zu den Touren in Bonn relativ flach – maximal gibt es auf der 100 km Strecke am Sonntag, den 23.07.2017 so z.B “nur” 906 Höhenmeter zu bewältigen. Alle anderen 100 km Strecken der BRT Woche sind flacher. Allerdings wird am Sonntag auch ein Rad-Marathon mit 212 km Gesamtlänge und 2.128 Höhenmetern angeboten – vielleicht trauen sich auch einige unserer Vereinsmitglieder die größere Herausforderung zu? Um diese Höhenmeter zusammen zu bekommen musste der  Radsportbezirk Hannover (diesjähriger Ausrichter des BRT) den Marathon über den Teutoburger Wald bis ins Weser Bergland führen.

Und dann geht es die ganze Woche weiter – auch hier freuen wir uns auf schöne Strecken und neue Einblicke in die Gegend um Hannover und natürlich auch auf die gemeinsamen Ausfahrten und das gemütliche Beisammensein nach den Touren.

In diesem Jahr können wir uns – nachdem es in 2016 in Bonn keine Bühne gab – auch wieder auf ein Bühnenprogramm freuen. Laut Ankündigung des Radsportbezirks Hannover wird es verschiedene Aktionen geben, angefangen von einer BMX-Show bis hin zu einem Table-Quiz. Wir sind gespannt.

Der Abschluss des BRT am Samstag, den 29.07.2017, fällt zusammen mit der “Nacht von Hannover” – ein Après-Tour-Kriterium – nachdem wir uns also eine Woche selbst auf dem Rad bewegt haben, können wir Profi-Radsport auf höchstem Niveau mit einigen Tour de France-Stars erleben. Ein schöner Abschluss – oder doch noch das Jedermannrennen am Tag danach?

Wir freuen uns auf Hannover.

Bevor wir unser eigenes Rennen – den Poco-Cup – am 17.09.2017 – ausrichten werden, haben wir uns gedacht, dass wir uns mal anschauen wollten, wie es die Profis machen.

Hierzu bot sich in diesem Jahr der Auftakt der Tour de France an, die nach 30 Jahren wieder einmal aus Deutschland startete. Düsseldorf hatte bei der Bewerbung um den Startort der Tour de France für 2017 das Rennen gemacht. Diese Gelgegenheit, das wohl größte Event im Radsportjahr hautnah selber zu erleben, konnten wir uns als Verein nicht entgehen lassen.  Und so machten sich 40 Vereins- und Familienmitglieder auf den Weg zum Prolog nach Düsseldorf, um den Profis beim Einzelzeitfahren ins Gesicht zu schauen. Es ist sehr beeindruckend, mit eigenen Augen zu sehen, wie ein solch großes Rennen auf professionelle Art und Weise organisiert wird und wie es mit zahllosen Helfern, dem Werbetross, den Moderatoren, den französischen und deutschen Organisatoren realisiert wird. Eine riesige logistische Leistung: eine 13 km lange Strecke komplett mit Gittern abzusperren, mobile Fußgängerbrücken für einen Tag zu bauen, eine ganze Stadt zu beflaggen und Riesen-Übertragungsleinwände für die Zuschauer zur Verfügung zu stellen (und … nicht zuletzt die beeindruckende Zahl von Dixie-Klos!).

Selbst das nicht so prickelnde Wetter konnte uns den Spaß an diesem Tag nicht nehmen. Die Werner Gruppe startete zum größten Teil mit dem Zug Richtung Düsseldorf und traf sich dann mit der restlichen Gruppe am NRW Forum um den Renn-Tag mit einem Besuch der Fotoausstellung “Mythos Tour de France” zu beginnen. Beeindruckende Fotos und Filme sowie Skulpturen stimmten auf den nachmittäglichen Start des Einzelzeitfahrens ein.

TDF Thomas

TDF Thomas1

TDF Thomas2

TdF1

Aber bevor es Renn-Ernst wurde, musste auch das kulinarische Angebot von Düsseldorf getestet werden, um für den Rest des Tages gestärkt zu sein:

TdF

Trotz des Regens konnte man am Nachmittag, die Starter des Einzelzeitfahrens ganz nah erleben. Die Geschwindigkeiten der Fahrer waren dem Wetter angepasst, aber trotzdem rauschten sie manchmal nur so an einem vorbei. Jedem Fahrer folgte ein eigenes Fahrzeug, so dass man spätestens danach wusste, wen man gerade hatte vorbeifahren sehen. Allerdings gibt es natürlich einige Zuschauer unter uns, die – gemäß Trikot, Helm, Statur und Fahrstil – die Fahrer auch schon vorher identifizieren konnten. Die Gesichtsausdrücke der Fahrer beim Vorbeifahren zeigten die Anstrengung, mit der hier um Platzierungen gefahren wurde.

Tony Martin konnte dabei auf besondere Unterstützung seitens der Zuschauer rechnen. Laute Tony, Tony, Tony-Rufe begleiteten ihn auf der gesamten Strecke – allerdings sollte es zum Schluß dann doch nicht ganz reichen.

Klicken und Live-Video Hören und Gucken – inkl. Regenbeweis:

Video TONY MARTIN

 

TDF Thomas3

Einige persönliche Eindrücke:

Auf den großen Leinwänden am Rand der Strecke konnte man die aktuellen Zwischenstände verfolgen oder auch Nachrichten über (leider) gestürzte Fahrer erhalten. Im Gegensatz zu den Fahrern konnten wir uns gegen den Regen schützen – Regenschirme waren eine gute Option an diesem Tag.

Nach dem Start des letzten Fahrers – dem Vorjahressieger Chris Froome – wurde der Heimkehr nach Werne angetreten – der Zug war voll und man konnte das Erlebte noch einmal gemeinsam Revue passieren lassen. Ein erlebnisreicher Tag!

 

Nachdem der 2 Lauf des RSC-Cup  Das Einzelzeitfahren wetterbedingt (Regen, Regen, … ) ausgefallen ist (apropos an Ralf: Ausweichtermin??), waren am 28.06.2017 alle Vereinsmitglieder zum 03. Lauf des RSC-Cup eingeladen. Es ging traditionell zur Radbod-Rennstrecke nach Hamm – immer im Kreis vor historischer Industriekulisse. Die Ergebnisse sind beim sportlichen Leiter des Rennens zu erfragen.

Uns so sah es aus:

RSC CUP Rundstrecke 201706

RSC CUP Rundstrecke 2017061

Das Fronleichnamswochenende 2017 startete traditionell mit der RTF in Herbern.

Mit 1189 Teilnehmer/innen eine sehr gut besuchte Veranstaltung und mit 33 Fahrer/innen gewann der RSC haushoch die Vereinswertung. Matti und Luis Blaha nahmen die Auszeichnung stellvertretend für den Verein gerne in Empfang. Sascha freute sich über den Espresso auf der 150km Etappe in Herbern – das nennt man Service.

Die Radtouristiker/innnen des RSC Werne stellten auch bei der RTF beim TUS Westfalia Sölder eine grosse Mannschaft auf, so dass es hier den Pokal für den 2. Platz in der Mannschaftswertung gab – Hätten sich ALLE eingetragen, Sternfahrer, Quereinsteiger eingeschlossen – hätte es sicherlich auch für den 1. Platz gereicht.

Fronleichnam (2)

 

RTFler Extrem waren dann auf der Vätternrundan in Schweden aktive – Stefan Rühl und Jürgen Hune suchten die Herausforderung bei der Vätternrundfahrt

Gemeinsam mit weiteren ca. 20.000 Radfahrer/innen sollte der Vätternsees in Schweden mit einer Strecke von 300 km umrundet werden. Die beiden starteten am Freitagabend um viertel vor neun und fuhren die Nacht durch bis zum nächsten Morgen – mit einer reinen Fahrtzeit von 9 Stunden und 3 Minuten – ein sehr guter 31 km/h-Schnitt – Respekt!

Auf den Fotos kann man kaum vorher – nachher unterscheiden – wenn man von den Medaillen absieht.

Vätternrundfahrt

 

Und nicht zuletzt konnten die Rennradler ein erfolgreiches Wochenende verzeichnen:

Am Donnerstag gab es zunächt die Westfalenmeisterschaft der 3 Bezirke – Westfalen-Mitte, Ost-Westfalen-Lippe und Nord-Westfalen -  zu absolvieren. Und am Sonntag ging es dann noch Rund um den Gaskessel in Bocholt.

Hier die Ergebnistabelle für die Rennfahrer des RSC:

 

RundumBocholt2017

Westfalenmeisterschaft2017

 

 

 

 

 

Die Woche startete mit dem Pfingstmontag und einem Mannschaftssieg bei der RTF in Dülmen – mit 22 Starter/innen belegte der RSC WErne den 1. Platz. Wenn die fünf Sternfahrer/innen noch mit gewertet worden wären, …

Das Wetter war wunderschön, die Strecke durch die Baumberge – insbesondere die Mauer von Schapdetten – kostete einige Körner, aber es hat allen Spaß gemacht.

Dülmen2017

Am Samstag ging es dann weiter beim STadtlauf – Mitglieder des RSC Werne stellten hier das Zielfahrzeug und das Besenfahrzeug. Dank der Beteiligung der jungen RSCler konnte hier eine bunte Mannschaft die Läufer auf den verschiedeme Streckenlängen begleiten. Aufpassen muss man dabei insbesondere beim 5 und beim 10 KM-Lauf, wenn das Führungsrad einmal für die Männerklasse und dann das Führungsrad für die Frauenklasse gestellt werden mußte. Auch bei möglichen Überrundungen mussten die jungen Fahrer aufpassen. Wie man auf den Fotos sieht, hat es aber allen Spaß gemacht. Auch hier spielte das Wetter vorbildlich mit!

Stadtlauf2017

Und nicht zuletzt haben die jungen Rennradler auf den REnnstrecken in der letzten Woche einige Plätze gut gemacht.

Vor einer Woche am Pfingstsamstag schaffte Fabian Peplau es nur ganz knapp nicht aufs Treppchen und musste sich beim Volksbank Giro Cologne Classic beim Zeitfahren auf den 4. Platz verweisen lassen – um 3 Sekunden!!

Am Sonntag den 11.06.2017 fuhr Fabian Peplau dann bei der Landesverbandsmeisterschaft NRW in Bielefeld in der U13 auf den 3. Platz.

Und auch Hannes Wulfert konnte bei den Landesverbandsmeisterschaften in Bielefeld einen 2. Platz herausfahren. Bei einem tollen SPrint fehlten ihm hier nur einige ZEntimeter zum Sieg. Trotzdem auch zum 2. Platz einen herzlichen Glückwunsch.

Auf der Bühne wurden Hannes und Fabian dann auch von der Alpecin-Fee beglückwunscht und können jetzt mit Alpecin-Shampoo schon erste Maßnahmen gegen die Gefahr einer Glatze ergreifen!

Rennen2017_24

 

 

Resumee von Dirk Pohl im Namen aller Fahrer der Partnerschaftsfahrt Werne – Poggibonsi:

Wir hatten in den vergangenen 10 Tagen unglaubliches Glück. Das beginnt damit, dass es auf den knapp 1.400 Kilometern keine nennenswerte  Unfälle gab. Keiner hat sich verletzt. Von Pannen blieben wir bis auf einen Platten verschont. Das Wetter war stets gut. Die Gruppe behielt unterwegs den Zusammenhalt, trotz des unterschiedlichen Leistungsvermögens. Wir fuhren zusammen los und erreichten gemeinsam das Etappenziel. Auch wenn wir nicht auf den Rädern saßen, vertrugen wir uns gut. Wir hatten viel zu lachen.  Vieles hätte schief gehen können. Nichts davon ist eingetreten.

In Erinnerung bleiben werden die unterschiedlichen Landschaften. Sauerland, Siegerland, Odenwald, Schwäbische Alb, Allgäu, Vinschgau, Tyrol, Südtirol, Trento, Emilia Romagna und schließlich die Toskana. Es gibt viel Schönes und Interessantes zu entdecken. Das Fahrrad ist das richtige Transportmittel dafür. Schnell genug, um voran zu kommen und langsam genug, um die Veränderung erfahrbar zu machen. Sicher bereitet das Reisen mit dem Rad auch Mühe. Das gilt ganz besonders dann, wenn die Tour auch einen sportlichen Aspekt hat. Manche Etappe ging an die Belastungsgrenze. Nicht bei allen – umso größer war die Freude dann anzukommen. Erleichterung und ein bisschen Stolz waren auch dabei. Unser Dank gilt Frank Volmerg, der die Idee zu dieser Tour hatte und der sich maßgeblich um ihre Verwirklichung gekümmert hat. Ein Verein lebt von solchen Kümmerern. Mal sehen, was er sich als nächstes ausdenkt. ENDE!