Allgemein

Jubiläumsübergabe und Pressetermin

Etwa 40 Mitglieder trafen sich zur Übergabe der 40-Jahre-Jubiläumstrikots bei Poco, dem Hauptsponsor unseres Rennens, das am nächten Samstag, 31.8.2019, stattfinden wird.#

Der Andrang wurde direkt für ein Gruppenfoto mit der Marktleitung genutzt. Im Anschluss gab es noch im Markt ein kurzes Gespräch mit der Presse um einige Details zum Rennen weiterzugeben. Wir freuen uns auf kommenden Samstag und vielleicht nutzen ja einige Vereinsfahrer den Anlass, um in den neuen Trikots zu starten.

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40 Jahre RSC Werne, das kann schon mal der Anlass für ein speziell designtes Jubiläums-Trikot sein und viele Vereinsmitglieder wollten es direkt tragen.

Hier unser neues Trikot in der Rückenansicht:

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1979-2019
RSC 79 Werne e.V.

Auf dem Sofa bei Poco fand sich fast unsere komplette Rennmannschaft ein – über alle Rennklassen (bis auf bei den Frauen) werden wir mit RSC-Fahrern vertreten sein.

PocoCup2019

Unsere Mannschaft für den Poco-Cup 2019:
Daniel Schulte, Jan Tschernoster, Dirk Riechers, Fabian Schreiner, Fred Kremer, Fabian Peplau, Erik Seepe, Bernhard Langanki
es fehlen: Stefan Kramer und Peter Jücker

Wir freuen uns auf Samstag! Herzlich Willkommen an alle Teilnehmer/innen, Zuschauer/innen, Sponsoren und Vereinsmitglieder!

Auf dem Rennrad Fred und Jan testen ihre Form in Gelsenkirchen

Mit dem letzten Saisonhighlight vor der Tür, dem Poco-Cup am kommenden Samstag, starteten Fred und Jan beim traditionell sehr schnellen Rundstreckenrennen in Gelsenkirchen-Schaffrath am 25.08.2019. Viele Prämien und die 30 Sekunden Vorgabe für die Amateurklasse sorgten von Anfang an für ein schnelles Tempo. Während Jan direkt vorne mitmischte und auch den Sprung in die rennentscheidende Spitzengruppe schaffte, musste Fred schnell einsehen, dass nach drei Wochen Radabstinenz auch im Feld mitzufahren ein Erfolg sein kann. Jan schaffte mit vier Mitstreitern den Rundengewinn auf das Feld. Als die Spitzengruppe sich noch mal teilte, schaffte er den Absprung leider nicht ganz, auch weil die überrundeten Fahrer aus dem Feld sich in das Geschehen einmischten, und so wurde er schließlich vierter in der Endabrechnung. Fred rollte irgendwo um Platz 20 ins Ziel und nutzte sowohl die An-und Abreise, um ein paar Kilometer für das kommende Wochenende zu sammeln.

Der RSC-Werne beim Sauerland MTB-Marathon

Beim diesjährigen Sauerland MTB-Marathon standen Daniel Schulte und Marcel Meinert am 17.08.2019 in den Farben des RSC-Werne am Start. Daniel absolvierte das Rennen über 109 Kilometer, während Marcel auf seiner Stammdistanz über 60 km unterwegs war. Die Strecken waren mit 2880 und 1800 Höhenmeter sehr anspruchsvoll, dennoch fuhr Daniel das schwere Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde. Bei angenehmen 20 Grad war die Veranstaltung mit 500 Teilnehmern gut besucht. Auch die Qualität des Starterfeldes war sehr hoch. Umso beachtlicher ist das Ergebnis der beiden. Daniel belegte in seiner Altersklasse den sechsten Platz und Marcel schaffte es auf den zehnten Platz.

MTB Fun

Das Bundesradsporttreffen 2019 in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland Pfalz) vom 21. – 27.07.2019 war für den RSC Werne ein Highlight im Vereinsjahr! Seit dem letzten BRTs in Hannover und Langenselbold sind wir extreme Wetterlagen zu diesem Anlass gewohnt. Auch in diesem Jahr mussten wir sehr viel Hitze ertragen – mit Spitzentemperaturen um 40 Grad – die insbesondere bei den Fahrten durch die von der Sonne verwöhnten Weinberge viel Schweiß kosteten. Aber trotzdem hatten wir in dieser Woche auf den Touren, im Start und Ziel und auch beim gemeinsamen Ausgehen viel Spaß!

4 Vereinsmitglieder – Daniel Schulte, Markus Fleige, Peter Dercken und Peter Jücker – starteten mit einer Anfahrt mit dem Rad zum BRT nach Neustadt. Am 1. Etappentag ging es von Werne nach Koblenz, wobei schon einige Berge bewältigt werden mußten. Die Anfahrt von Koblenz nach Neustadt am 2. Etappentag kostete dann auch auf den letzten 300 Metern noch mal richtig Körner, als es nach 150 Kilometern die Wand von Neustadt den Sulzwiesenweg hinaufging. Die mit dem Auto angereisten RSCler/innen trafen sich hingegen schon am Samstag Nachmittag im Start-/Zielbereich des BRT zur Eröffnungsveranstaltung an der Realschule Plus. Viele Bierbänke, Essens- und Getränkeständer sowie Livemusik und offizielle Reden vom Bürgermeister und Franz Hieber, dem Vorsitzenden des RV Edelweiß Lustadt. Der RV Edelweiß Lustadt sowie weitere befreundete Vereine waren in diesem Jahr die Ausrichter des BRT.

Am Sonntag, den  21.7.2019, starteten 18 RSCler/innen auf die ersten Touren des BRT 2019. 3 RSCler, Jürgen Hune, Dirk Böhle und Stefan Lukat hatten sich sogar für den Marathon verabredet. Um 7 Uhr Morgens starteten sie auf die 200 km Runde mit ausgeschriebenen 2.786 Höhenmetern. Sie wollten es langsam angehen und planten für die Strecke ca. 10 Stunden inkl. Pausen ein. Und so sollte es auch sein – ziemlich entspannt rollten sie gegen 16:45 Uhr in den Zielbereich ein, wo sie auf die anderen Fahrer trafen, die sich für die kürzeren Strecken entschieden hatten. Das Wetter am Sonntag war mit 30 Grad noch recht angenehm. An den folgenden Tagen stiegen die Temperaturen jedoch weiter an und kletterten bis auf knapp 40 Grad am Donnerstag nach oben. Da galt es einiges an Hitze von unten und oben sowie Schweiß aus allen Poren auszuhalten. Die Touren führten durch den Pfälzer Wald, an Bad Dürkheim vorbei bis zum Donnerberg, es ging in die Rheinebene oder entlang der Weinstraße Richtung Süden, die Radrennbahn des RV Dudenhofen wurde angefahren ebenso wie der Gemüsegarten Deutschlands. Nur wenige Touren war wirklich flach, so dass neben dem Wetter auch die Höhenmeter eine Herausforderung waren. Allerdings konnte man sich nach schweißtreibenden Bergauffahrten auf wunderschön lange Abfahrten freuen, die auch mal über 5 km gingen, so dass der Fahrtwind eine gewisse Kühlung brachte. Und die engen Spitzkehren bei den Bergauffahrten gaben einem ein Feeling fast wie bei der Tour de France – nur die Zuschauerreihen fehlten!

In diesem Jahr war das Teilnehmerfeld des RSC durch ein vielfältiges Kommen und Gehen gekennzeichnet. 12 Fahrer/innen waren die ganze Woche vor Ort (Monika Biermann, Peter Wenner, Jürgen Hune, Dagmar Wenner, Martin und Kirsten Althaus, Thomas Kimm, Christoph Lefering, Iris Ludwig, Ottmar Ulrich-Neuhaus, Marion Fengler, Daniel Schulte). Insgesamt gingen 24 RSCler/innen beim BRT 2019 auf die ausgeschriebenen Touren mit insgesamt 90 Starts, wobei es auch ganz spontane Anreisen gab mit Fahrern wie Heiko Schmitt oder Beate und Ralf Tschernoster.

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Für die Vereinswertung des BRT wurden die Tage von Sonntag bis Freitag gewertet und mit 10.763 Kilometern fuhr der RSC 2.373 mehr Kilometer als 2018 (8.390 km). Erstmalig erreichten wir eine 5-stellige Gesamtkilometerzahl und die reichten dicke, um in der Vereinswertung über 6 Wertungstage erneut auf dem 4. Platz zu landen. Wir mussten uns nur dem Wiederholungssieger RSC Schwalbe 08 Eilendorf, den Radsportfreunden Münster und der RK Solidarität Gera geschlagen geben (So wie schon im letzten Jahr). Diese Klubs können dabei insbesondere mit den Kilometern aus den Anfahrten zum BRT und Schwalbe Eilendorf als Gewinner konnten mit der großen Teilnehmerzahl von 51 Teilnehmer/innen und mit 22.672 gefahrenen Kilometern punkten. auf dem 5. Platz lag die RSG Ford Köln mit 8.709 Kilometern und damit deutlich hinter uns.

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Der diesjährige RSC-interne BRT-Vereinsmeister wurde Jürgen Hune mit 781 gefahrenen Kilometern (an den 6 Wertungstagen), gefolgt von Martin Althaus, Christoph Lefering und Ulrich Ottmar-Neuhaus die alle mit 731 km auf dem 2. Platz landeten. Auf den 3. Platz fuhr Stefan Lukat mit 681 Km. In der vereinsinternen Frauenwertung konkurrierten in diesem Jahr 7 Frauen um die ersten Plätze. 3 Frauen fuhren dabei an allen 6 Tagen durch die heißen Landschaften und unter diesen gewann Kirsten Althaus mit 580 gefahrenen Kilometern den ersten Platz, auf Platz 2 folgte Iris Ludwig und auf den 3. Platz fuhr Monika Biermann.

Über die 6 Wertungstage des BRT kam der RSC mit den 24 gestarteten Fahrer/innen auf sage und schreibe 96.181 Höhenmeter – d.h. knapp 11 mal den Mount Everest hoch – wie schon vorab angekündigt: eine hügelige Landschaft, die mit vielen Höhenmetern lockte oder “drohte”. Aber sie wurden gemeistert.

Vielen Dank an die Veranstalter vom RV Edelweiß Lustadt und den befreundeten Vereinen, die uns  ein stimmungsvolles und interessantes Bundesradsporttreffen ermöglicht haben. Es ist schön jedes Jahr alte Bekannte wiederzutreffen oder neue Bekanntschaften auf den gemeinsamen Ausfahrten zu machen. Danke an alle ehrenamtlichen Helfer, die diese Woche zu dem Highlight gemacht haben, das wir genießen konnten.

Das BRT ist immer eine sportliche Herausforderung. Aber wenn man dann gemeinsam gegen die Hitze, den Wind und die Berge kämpft, schafft man es, manch eigene Grenzen zu überwinden.

Was uns bei den BRTs immer wieder begegnet und natürlich sehr freut: Wenn wir im RSC-Trikot unterwegs sind, hören wir immer wieder “BRT in Werne war toll!”.  Das war in 2014 und ist immer noch präsent!!! Das ist wunderbar!

Es war ein schönes Miteinander für unser Vereinsleben. Wir freuen uns auf das BRT 2020 in Schwerin und auf zahlreiche Beteiliung durch RSCler/innen! Schaffen wir es dann mal auf den 3. Platz??

 

Das Stadtradeln in Werne war einer voller Erfolg – gemessen am eingesparten CO2 und an den fahrradgefahrenen Kilometern.

Im letzen Jahr fuhr der RSC mit gut 20 Teilnehmern auf den 2. Platz in der Teamwertung. In 2019 waren 46 Teilnehmer vom RSC dabei und so landeten wir in der Teamwertung “Fahrradaktivstes Team absolut” mit 28.869 Kilometern auf dem ersten Platz. Gefolgt vom Team Aktive Werner mit 23.733 Kilometeren, wobei sich das Team Aktive Werner inbesondere aus Mitgliedern des ADFC zusammensetzte. Der ADFC als Mitorganisator des Werner Stadtradelns konnte dabei insbesondere mit seinen mittwöchlich angebotenen Touren viele Kilometer sammeln. Viele der von den RSC Vereinsmitgliedern gefahrenen Kilometer kamen ebenso durch die mittwöchlichen Trainings zusammen, wobei insbesondere das Anradeln der Teilnehmer zum Startpunkt als CO2-Vermeidung anzurechnen ist. Den Preis in der Teamwertung werden wir – wie schon im letzten Jahr – unter den Teilnehmern/innen des Stadtradelns auf unserer Jahresabschlussfeier verlosen! Viel GLück dann allen Fahrer/innen.

Der RSC stellt aber nicht nur den Sieger bei der Teamwertung – auch bei den Einzelfahrern mit den meisten Kilometern gab es einen Doppelsieg durch 2 RSCler – Daniel Schulte lag mit 1.604 Kilometern vor Bernhard Langanki mit 1.486 km. Und last but not least gab es einen RSCler, der sich in diesem Jahr aus der Teamwertung ausgeklinkt hatte und mit seiner Familie unterwegs war – die Familie Fleige gewann mit 1631 gefahrenen Kilometern die Teamwertung in der Kategorie Familie. Markus freute sich inbesondere, dass er seine Frau und seinen Sohn zum aktiven Kilometersammeln aktivieren konnte.

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Von einem fleißigem Guide, einem Tour de France Sieger und einem abgeräumten Küchenbüffet

Kaum zu glauben, aber uns stand heute die letzte Etappe bevor. Am Nachmittag erwartete man uns in Lytham St. Annes. Das Frühstück in unserer Unterkunft „Falcon Manor“ war für 7:30 Uhr angesetzt. Bis auf die üblichen Verdächtigen waren alle pünktlich zur Stelle. Ich werde jetzt kein Wort über das Frühstück verlieren, sonst denkt der ein oder andere noch, wir wären zum Essen unterwegs gewesen. Obwohl, zum Essen später mehr. Das Wetter war heute früh nicht ganz so gut. Der Himmel war bewölkt und es war mit 16 Grad recht frisch. Gegen Mittag klarte es auf und an der Küste schien die Sonne von einem wolkenlosen Himmel.

Die letzte Etappe wollten wir zusammen fahren, es gab keine Einteilung in Gruppen. Das Auto übernahmen Jürgen Hune und André Köchling. Sie sollten bis zum Ziel vorfahren und uns dann auf den Rädern entgegenkommen, damit wir alle zusammen radelnd an unserem Ziel ankommen. Die finale Etappe ging über 95 km und 824 Höhenmeter. Letztere waren ungleich verteilt. Die ersten 50 km bis 60 km ging es noch durch die Yorkshire Dales. Sieht man von der Deichauffahrt der Uferpromenade ab, steckten hier alle Anstiege und Abfahrten. Die Landschaft zeigte sich nochmal von ihrer schönsten Seite. Von Steinwällen begrenzte Wiesen und Weiden und baumlose Hochflächen. Schmale, kurvenreiche Straßen. Dabei mußte man jederzeit damit rechnen, daß sich die profilierte Straße nach der nächsten Kurve in eine giftige Rampe verwandelte.

Nach 35 km wurden wir schon erwartet. Adam, der Vorsitzende des Blackpool Clarion Cycling Club, hatte sich früh auf den Weg gemacht, um uns – wie verabredet – auf der letzten Etappe zu begleiten. Nach und nach stießen weitere Fahrer des Clubs hinzu.

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Direkt nach dem Treffpunkt ging es nochmal richtig steil und lang hinauf. Als wir auf der anderen Seite herunter fuhren, zeigte unser Guide auf ein Haus an der Straße und meinte, daß dort der mehrfache Olympiasieger, Weltmeister und Gewinner der Tour de France 2012, Bradley Wiggins, wohnen würde. Die Straße, die wir gerade herauf und herunter gefahren seien, wäre Teil seiner Trainingsstrecke gewesen. Es stand zwar ein Auto in der Einfahrt, zu sehen war der ehemalige Weltklassefahrer jedoch nicht. Das wäre ein schönes Foto geworden!

Kurze Zeit später ließen wir die Hügel hinter uns. Es wurde flacher und wir näherten uns der Küste. In Fleetwood war die Straße dann zu Ende. In einer Breite von vielleicht 500 Metern mündet hier der Fluß Wyre im Meer. Eine kleine Fähre verbindet die Ufer. Nach kurzer Überfahrt ging es auf den Rädern weiter.

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Immer der Promenade folgend gelangten wir nach Blackpool. Die Stadt gleicht am Ufer einem Rummelplatz mit Achterbahn, Riesenrad, Buden und Spielhallen. Es gibt sogar einen Turm aus Stahlstreben, der entfernt an den Eiffelturm erinnert.

Wir ließen Blackpool links liegen und fuhren auf der Promenade weiter nach Lythem St. Annes. Es ging direkt zum Rathaus der Stadt.

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Kurz und knapp: der Empfang war überwältigend. Eine Gruppe von fähnchenschwingenden Menschen vor dem Gebäude und die beiden Bürgermeisterinnen Angela Jaques und Viv Willder mit ihren schweren goldenen Amtsketten auf den Schultern sowie Tony Ford (Vorsitzender des britischen Partnerschaftsvereins) auf der blumengeschmückten Treppe des Rathauses.

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Und hier das offizielle Gruppenfoto der RSCler auf der Treppe zum Rathaus Lytham St. Annes:

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Freundlich geleitete man uns in einen Saal mit eingedeckten Tischen. An der Seite war ein reichhaltiges Küchenbüffet aufgebaut. Dazu gab es Tee, Kaffee und Fruchtsäfte. Nachdem wir uns das erste Mal am Küchenbüffet bedient hatten, begrüßten uns offiziell die Bürgermeisterinnen und der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins. Stefan und Frank bedankten sich in fließendem Englisch im Namen der Gruppe. Geschenke und Empfehlungsschreiben wurden ausgetauscht. Nach dem Ende des Empfangs versäumte André es nicht, die übrig gebliebenen Kuchen und Plätzchen einpacken zu lassen. Die stehen jetzt in den Kühlschränken unserer Pension. Der Abend endete mit Fish and Chips und ein paar Bier. Morgen marschieren wir bei einem Karnevalsumzug in Vereinsklamotten durch die Stadt.