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Der größte Erfolg in seiner Karriere ist geschafft!

Marcel Meinert gewinnt nach 8 Läufen der MTB Marathon Trophy in seiner Altersklasse Senioren I die Gesamtwertung in der Kategorie Kurzstrecke.

Dabei musste er beim letzten Lauf am 07.10.2018 in Langenberg mit einigen Widrigkeiten klar kommen, die ihn fast noch den Sieg gekostet hätten. Nach 28 km wurde er zunächst durch eine Reifenpanne und kurz darauf durch einen Kettendefekt im Rennen zurückgeworfen. Immerhin erkämpfte er sich bei diesem letzten Rennen noch den 9. Platz in seiner Altersklasse und konnte damit letztendlich punktemäßig den Gesamtsieg bei den Senioren I für sich verbuchen.

Da Marcel von 8 Rennen 7 beendet hat, konnte er mit nur einem Streichergebnis 6 Rennen und die entprechenden Punkte mit in die Wertung nehmen. Bei 2 Siegen, die er im Laufe der Serie einfuhr, eine tolle Leistung.

Aber auch sein Sohn Tim fuhr am letzten Tag der Serie ein tolles Ergebnis ein und wurde im Kid`s Race vom 07.10.2018 Dritter. Auf ihre Ergebnisse können die beiden wirklich stolz sein. Glückwunsch!

Meinert MTB Trophy 2018

Die Rennsaison 2018 liegt in den letzten Zügen und die RSC-Fahrer sind auch auf der Zielgeraden noch erfolgreich. Beim traditionellen Rennen „Rund um die Eigelsteintorburg“ mitten in Köln vertrat Fabian Schreiner die Farben des RSC und konnte als 15. noch einen Ranglistenpunkt gegen die starke nationale und internationale Konkurrenz erkämpfen.

In Preußisch-Oldendorf am Rande von NRW, standen ebenfalls einige RSC-Fahrer am Start. Die Strecke hatte mit engen Kurven, schlechter Fahrbahndecke und Windanfälliger Zielgerade einiges an Klassikerflair zu bieten. In den Senioren platzierte sich Dauerbrenner Daniel Schulte auf einem starken 8. Platz, Stefan Kramer und Peter Derken beendeten das Rennen mit Rundenrückstand. Im Rennen der Hauptklasse A/B gelang es Frederik, sich nach aktiver Fahrweise und längerer Rennpause im Sprint des Hauptfeldes den 5. Platz zu sichern.

Nun stehen noch der Münsterlandgiro für Frederik und das Bundeligarennen „Rund um den Bilster Berg“ sowie das Profirennen des Münsterlandgiro für Jan an, bevor die Rennsaison 2018 für den RSC 79 Werne beendet ist und alle Fahrer sich in die verdiente Winterpause und in die Vorbereitungen für 2019 verabschieden.

 

Marcel und Ina Meinert aus Werne sind seit diesem Jahr Vereinsmitglieder des RSC Werne und die beiden bringen eine große Erfahrung aus dem MTB-Rennbereich mit. Und da gibt es Spannendes zu berichten.

In 2018 zwar noch nicht im RSC-Trikot, aber:
Marcel Meinert steht kurz vor dem größten Erfolg in seiner sportlichen Karriere:

Beim letzten Lauf der MTB Marathon Trophy am 07.10.2018 im sauerländischen Wiemeringhausen in der Nähe des Langenbergs kann Marcel die Trophy auf der Kurzstrecke in seiner hart umkämpften Altersklasse (30-40 Jahre) gewinnen. Bei der Marathon Trophy handelt es sich um eine Serie von insgesamt 8 MTB-Marathonrennen, welche vom April bis Oktober vornehmlich im Sauerland, der Eifel und in der Nähe von Kassel stattfinden. Mit Teilnehmerzahlen von über 1000 Radlern je Veranstaltung ist diese Rennserie sowohl in der Spitze, als auch in der Breite die bestbesetzte in ganz Deutschland.

Als schnellkräftiger Fahrer hat sich Marcel dabei auf die Kurzdistanzen zwischen 30-45 KM mit bis zu 1000 Höhenmetern spezialisiert. „Ich mag es, wenn sofort ab Rennbeginn Anschlag gefahren wird. Auch fahrtechnisch lotet man bei den Sprintrennen seinen persönlichen Grenzbereich aus. Das macht für mich den Reiz der Sportart aus“, erklärt Meinert seine Wahl.

Ausschnitt aus der aktuellen Wertungsliste! s. Seite 3 

Am nächsten Sonntag in Wiemeringhausen muss Marcel Meinert eigentlich nur noch ins Ziel kommen, um die Gesamtwertung zu gewinnen. Mit 2 Siegen, 3mal auf dem Treppchen und 2 Platzierungen unter den ersten 10 ist ihm der Gesamtsieg kaum noch zu nehmen. Sein Ehrgeiz ist damit aber noch nicht gestillt: „Zum Saisonende möchte ich gerne noch mal aufs Treppchen. Das hilft mir als Motivation für die wettkampffreie Zeit“, so Meinert.

Gesamte Familie auf dem Mountainbike unterwegs.

Für sein Hobby hat Meinert in seiner Familie die größtmögliche Unterstützung. Ehefrau Ina ist auch begeisterte Mountainbikerin. Sie hat auch an 2 Rennen in der Serie teilgenommen und belegt den 10.Platz in der Gesamtwertung. Und die nächste Generation steht auch schon in den Startlöchern: Söhnchen Tim  ging beim Bike Weltcup in Willingen zum ersten Mal beim Juniorrennen an den Start und tritt vielleicht in die Fußstapfen seiner radfahrbegeisterten Eltern.

Hier einige Impressionen von den Veranstaltungen:

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Das mittwöchliche Sommertrainining startete in diesem Jahr am 04. April und bis zum Abschluss am 26. September kamen damit viele gefahrene Trainings-Kilometer zusammen.

Das Training war in diesem Jahr – sicherlich auch aufgrund des durchgängig trockenen Wetters – regelmäßig gut besucht, so dass teilweise bis zu 30 Vereinsmitglieder und Gäste von den 2 Hauptguides über Strecken rund um Werne geführt wurden. Und insbesondere ist es natürlich ein Verdienst dieser beiden Trainings-Guides – Martin Althaus (im Bild 3. von links) sowie Daniel Schulte (leider nicht im Bild – der BVB rief laut!), dass die Teilnehmer/innen-Zahlen so konstant hoch waren – schöne Streckenauswahl, gute Teamführung und ein ausgewähltes Trainingstempo boten die beiden Guides ihren Vereinskollegen. Am letzten Trainingstag dankten es noch einmal 20 Fahrer bei erneut herrlichstem Radfahrwetter.

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Das offizielle Rennrad-Training ist mit dieser Ausfahrt beendet (ab 19:00 Uhr wird es dunkel!) und wir gehen in eine 1-monatige Trainingspause – was natürlich niemand abhalten sollte, bei spontanen Verabredungen miteinander zu fahren oder sich zum Abschluss der RTF-Saison am 14.10.2018 in Haltern nochmal in großer Gruppe auf das Rennrad zu schwingen. Der Gewinn der Mannschaftswertung in Haltern wäre doch ein letztes vereins-sportliches Ziel für 2018??

Unser Wintertraining mit dem MTB startet am 01. November – aber davor laden wir noch ein zu unseren 6. Dunkeltour an Halloween – also am 31.10.2018 – Start um 18:00 Uhr ab dem Sportzentrum im Dahl. Wir planen gerade eine neue Strecke, um etwas Abwechslung zu bieten – und nachdem viele Kollegen lampentechnisch aufgerüstet haben, bringen wir an Halloween etwas Licht ins Dunkel. Alles nähere findet man hier: DUNKELTOUR 2018.

Was hat sich in der letzten Zeit bei den Lizenzfahrern getan?

Auch hier gibt es einiges zu berichten:

1) Daniel Schulte – SKS Marathon – MTB (mal nicht mit dem Rennrad) – 4. Platz (18.08.2018)

2) Fabian Peplau Kids Tour in Berlin – Etappenrennen für Kids mit viel Spaß! (26.08.2018)

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3) Stefan Kramer – Westfalenmeisterschaft 12. Platz (01.09.2018)

4) Dirk Riechers – Westfalenmeisterschaft 13. Platz (01.09.2018)

5) Daniel Schulte – Westfalenmeisterschaft 7. Platz und 3. im Bezirk Westfalen-Mitte (01.09.2018)

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Foto: Heizomat rad-net.de

6) Jan Tschernoster – 3. Platz im Bundesligarennen in Sebnitz (09.09.2018)

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Foto: Heizomat rad-net.de

7) Daniel Schulte – 6. Platz – fernab von NRW in Ostdeutschland – Rund um Schwanebeck (15.09.2018)

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Ein besonders straffes Rennprogramm hatte Fabian Schreiner in den letzten 6 Wochen – hier im Überblick (Ausschnitt aus rad-net):

Herzlichen Glückwunsch insbesondere zum 3. Platz bei der 45. Internationalen Meisterschaft von Dortmund (ausgerichtet vom RMC Sturm Hombruch).

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Foto: RMC Sturm Hombruch

Die Idee gab es schon länger – aber in 2018 wurde sie jetzt umgesetzt:

Eine Wochenend-Tour der Frauen des RSC-Werne zu einem gemeinsamen Zielort mit Übernachtung und der Rückkehr am nächsten Tag. Mal gemütlich zusammen unterwegs sein, gemeinsame Wege erkunden, abends zusammen chillen und auch etwas Kultur – so sollte es sein und so wurde es wahr.

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Am 08.09. starteten 7 RSClerinnen von Stockum aus Richtung Lippstadt. Einige fuhren dabei aus Bergkamen an und hatten in Stockum schon die ersten 15 km auf dem Tacho stehen. Nach ca. weiteren 15 km am Kanal entlang an Hamm und am Hindu Tempel vorbei ging es dann in Richtung Herzfeld, wo die erste Pause der Tour geplant war. Nach 40 km gab es ein 2. Frühstück oder ein leckeres Stück Kuchen im Café Twin. Gestärkt ging es weiter ins 20 km entfernte Lippstadt – mit 67.000 Einwohner mehr als doppelt so groß wie Werne und das merkten wir deutlich, dank des schönen Wetters und auch wohl wegen der Veranstaltung Lippstadt kulinarisch war die Innenstadt von Lippstadt gut besucht und in vielen Geschäften herrschte ein buntes Treiben. Auch in Lippstadt kehrten die RSClerinnen wieder ein und die Devise wurde laut: Die Pausen machen das Radfahren aus! Nach der Rast ging es entlang der städtischen Wasserwege und der Kanustrecke mitten in Lippstadt weiter Richtung Soest – unser Übernachtungsort auf dieser Tour. Weitere 25 km ging es entlang der Radroute “Historische Stadtkerne” über schöne Feldwege und immer wieder durch die Lippeauen. Um 17:30 Uhr erreichten wir dann die Hansestadt Soest – wobei auf den Kilometern von Lippstadt nach Soest der Rückenwind, der uns vorher in Richtung Lippstadt begleitete, in heftigen Gegenwind umschlug! Aber gemeinsam schafften wir auch das und profitierten vom gegenseitigen Windschattenfahren. Die Dusche im Hotel kam uns dann allen entgegen und weckte unsere Lebensgeister für das gemeinsame Abendessen im Brauhaus Zwiebel. Auch wenn einige von uns noch gerne das (vorhandene?) Nachtleben von Soest erkundet hätten, ging es nach einem Absacker doch gegen 11:00 Uhr Richtung Hotel, denn wir wussten ja, dass wir am Sonntagmorgen weiter mussten.

Der Sonntagmorgen startete sonnig mit einem leckeren Frühstück im “Hier und jetzt” – von Porridge über Rührei, von süß bis deftig, von Tee bis Kaffee – wir wurden satt. Danach ging es wieder auf`s Fahrrad zum nächsten Programmpunkt zur Führung in Werl mit dem Thema “Weibliches Werl”. Pünktlich um 12:00 Uhr konnten wir am historischen Stadtmodell in Werl mit Tobias Gebhardt in die Geschichte der Frauen von Werl eintauchen und da gab es schon einiges Erstaunliches: Herr Gebhardt erzhälte sehr aufschlussreich von Krankenhausstifterinnen und Frauenrechtlerinnen, die für das Frauenwahlrecht in Deutschland kämpften. Auch die Mona Lisa von Werl stellte er uns im Stadtmuseum vor. Schöne Einblicke. Nach einer Kuchenpause ging es dann gegen 14:00 Uhr Richtung Werne zurück. Auch am Sonntag mussten wir mit Gegenwind kämpfen, allerdings war das Wetter traumhaft sonnig und warm – und als wir dann durch den Lippepark in Hamm an den Kanal fuhren, war Stockum auch nicht mehr weit. Allerdings mussten einige RSClerinnen dann noch weiter bis Werne und Bergkamen fahren – die Bergkamenerinnen kamen daher an diesem Wochenende auf knapp 180 km – Respekt – mit Taschen und sogenannten “Einkaufsrädern” eine tolle Leistung. Auch wenn unsere “Drill-Instructorin” meinte, wir hätten eigentlich nur Pausen gemacht, fühlten wir schon unsere Beine. Zum Glück hatten wir auf unserer Tour keine Panne (obwohl wir bestens gerüstet gewesen wären), und keine von uns hatte Grund zum Klagen, wir haben gemeinsam gelacht, schöne Strecken kennengelernt und einfach das gemeinsame Erlebnis genossen. Wir sind uns sicher: in 2019 gibt es eine Ladies Tour 2.0.

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MTB – Abenteuer im Sauerland

So ging es los – voll motiviert:

Am ersten September-Wochenende machten sich 6 Kinder und Jugendliche auf ins Sauerland, um ihre Fähigkeiten auf dem Mountainbike zu verbessern. Dabei auch die Betreuer Johann Bruns, Monika Biermann, Karla und Peter Wenner.

Die Unterkunft, die neu restaurierte Jugendherberge in Rüthen, wunderbar im Bibertal – einem Zufluss der Möhne gelegen – war extraklasse.

Am Freitag Abend erkundeten die ersten mit dem Bike die Umgebung des Bibertals und es wurden noch einige Steigungen up und down bewältigt, bevor nach einem Kniffelturnier der Abend beendet wurde.

Pünktlich zum Samstags-Frühstück um 8:00 Uhr kamen die letzten 4 Sportler zum MTB-Abenteuer dazu.

Nach der morgendlichen Stärkung ging es über 7 km und 200 Höhenmeter zum Bikepark Warstein nach Kallenhardt – bei der Ankunft waren alle nach Querung des Gipfelkreuzes aufgwärmt für die dann folgenden Übungen. Zunächst gab es bis mittags für die Anfänger und die Betreuer noch einen Grundlagenkurs MTB durch einen externen Coach – Grundstellung, Bremsen, Gleichgewichtsübungen, Stufenfahren etc. Ben und Finn, die Enduro-erfahreneren Jugendlichen, konnten sich direkt im Bikepark vergnügen, den sie auch schon von einem Ausflug im Januar kannten – damals allerdings mit Eis und Schnee!! Diesmalig jedoch bei wunderschönstem Sonnenschein – da bekamen die Abfahrten einen ganz anderen Drive.

 

Für die Starter-Kids waren ab 11:00 Uhr – zunächst in Begleitung des externen Coaches – dann auch “endlich” die Abfahrten des Wartseiner-Bikepark angesagt.

Der Lift zur Auffahrt in den Park, ein alter Skilift, war die erste Herausforderung, die zu bewältigen war (s. unten die Fotos). Am Ende hatten aber alle, nach anfänglichen Schwierigkeiten, Liftunterbrechungen und einigen Schrammen, ihren Frieden mit dem Lift geschlossen und ließen sich zusammen mit dem Fahrrad hochschleppen, um auf die Abfahrten zu gehen.

Nachdem alle ihre ersten Erfahrungen mit den verschiedenen Abfahrten gemacht hatten ging es über die Hügel des Bibertals zurück zur Jugendherberge. Einige nutzen das tolle Freibad, 50 Meter entfernt gelegen, zur Erfrischung und andere mussten noch nach Lippstadt, um zerbrochene Speichen zu kaufen und einzubauen. Der Bikepark forderte das Material.

Der Grillabend am Samstagabend war ein gelungener Abschluss des ersten Tages.

Am Sonntag ging es wieder durch den Wald zum Bikepark – allerdings auf Wunsch aller unter Vermeidung des Gipfelkreuzes. Im Bikepark gind es sofort an den Schlepplift und auf die Abfahrten. Ben und Finn nahmen dabei die Starter-Kids mit auf die Strecken – fuhren vor und bereiteten schwierigere Stellen vor, auch Johann ging mit auf die diversen Abfahrten mit so klangvollen Namen wie: Northshore, Funride, Slopestyle, Easyride, Flying Smurphy oder Freeride. Für jedes Level gab es die entsprechende Auswahl. Gestartet mit dem Easyride konnten sich dann nachher alle auch den Freeride begeben. Und am unteren Bereich des Slopestyles mit kleinern Drops und Pumptracks fanden insbesondere Marlene, Justus und Julius viel Geschmack. Fabian und nachher auch Justus fanden sich hinter Finn und Ben auf der Downhill Strecke wieder. Das gewonnene Selbstvertrauen wurde jedoch auch gleich strapaziert. Man kann beim  Springen auch mal stürzen! Aber alle stiegen wieder auf`s Rad und bewährten sich erneut. Das hat uns sehr beeindruckt – Super. Die Protektoren-Ausrüstung für MTB-Enduro und Downhill müssen wir aber noch etwas optimieren. Um 14:00 Uhr war der zweite MTB-Tag dann zu Ende und nach einer Portion Pommes machten wir uns gestärkt auf den Heimweg. Allen hat es viel Spaß gemacht – Wiederholung ist angesagt.

Wer auch Interesse hat, MTB beim RSC Werne zu erleben, bitte melden bei: 2.vorsitzender@rsc-werne.de

Und so sieht es aus, wenn wir im Warsteiner-Bikepark unterwegs sind:

Sie können es nicht lassen: Auch in diesem Jahr quälten sich 4 RSCler am Ersten Septemberwochenende beim Ötztaler!

Hier sehen sie noch frisch aus:

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Und so schreiben die Ruhr Nachrichten: Mit Schüttelfrost in`s Ziel!

Wir sind froh, dass Ihr alle wieder gesund in Werne seid!

Am letzten Samstag, den 25.08.2018 stand der jährliche Familienausflug des RSC Werne an. Traditionell ist der Familienausflug eine Gelegenheit sich abseits sportlicher Ambitionen und abteilungsübergreifend zu einem gemütlichen Beisammensein oder einem Ausflug mit Bildungsauftrag zu treffen. In diesem Jahr ging es für den größeren Teil mit etwa 25 Teilnehmern bei frühherbstlichem Wetter auf eine gemütliche Radtour, während drei unverdrossene Rennradfahrer eine kurze Tour durch das Münsterland wagten. Während die Rennradfahrer Richtung mit Regen und Wind zu kämpfen hatten, fuhr die gemütliche Truppe Richtung Ruhrgebiet und blieb vom Regen verschont. Am Schloss Schwansbell wurde eine Pause mit Getränke- und Süßigkeitenversorgung eingelegt. Derart gestärkt wurde der Rückweg in Angriff genommen und nach etwa 30 Kilometern bei Familie Derken in Werne eingekehrt wo bei Grillwürstchen und Kaffee und Kuchen und dem ein oder anderen Bier der Tag gemütlich ausklingen gelassen wurde. Vielen Dank an dieser Stelle an Familie Dercken für die Rundum-Betreuung und Gastfreundschaft.

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Das Bundesradsporttreffen 2018 in Langenselbold (Hessen) vom 22. – 28.07.2018 war für den RSC Werne ein Highlight! Seit dem letzten BRT in Hannover sind wir extreme Wetterlagen zu diesem Anlass gewohnt. Während es im letzten Jahr Unwetter und Überschwemmung gab, so mussten wir in diesem Jahr sehr viel Hitze ertragen – mit Spitzentemperaturen um 39 Grad – die insbesondere bei der Bergauffahrt viel Schweiß kosteten. Aber trotzdem hatten wir in dieser Wochen auf den Touren, im Start und Ziel und auch beim gemeinsamen Ausgehen viel Spaß!

3 Vereinsmitglieder – Daniel Schulte, Markus Fleige und Peter Jücker – starteten mit einer Anfahrt mit dem Rad zum BRT nach Langenselbold. Die geplante Anfahrt von Siegen nach Langenselbold am 2. Etappentag gestaltete sich aufgrund von verschiedenen Umleitungen für die 3 Fahrer etwas schwierig, so dass diese erst nach 180 km spätabends im Zielhotel eintrafen. Die mit dem Auto angereisten RSCler/innen trafen sich hingegen schon am Samstag Nachmittag im Start-/Zielbereich des BRT, der sich in diesem Jahr im Innenhof des Schloßes von Langenselbold befand. Ein wunderschöner Platz der im Laufe der Woche insbesondere mit seinen schattenspendenden großen Bäumen ein schöner Treffpunkt für Radbegeisterte aus ganz Deutschland und auch für eine Gruppe aus Dänemark wurde.

Am Sonntag, den  22.7.2018, starteten 15 RSCler/innen auf die ersten Touren des BRT 2018. 3 RSCler, Peter Wenner, Ottmar Ulrich-Neuhaus und Dirk Böhle hatten sich sogar für den Marathon verabredet. Um 7 Uhr Morgens starteten sie auf die 205 km Runde mit ausgeschriebenen 2.900 Höhenmetern. Sie wollten es langsam angehen und planten für die Strecke ca. 10 Stunden inkl. Pausen ein. Und so sollte es auch sein – ziemlich entspannt rollten sie gegen 16:45 Uhr in den Zielbereich ein, wo sie auf die anderen Fahrer trafen, die sich für die kürzeren Strecken entschieden hatten. Zum kurz darauf einsetzenden Regenschauer versammelten sich die RSCler/innen dann unter dem Vordach des Bierwagens. Dies sollte das letzte Wasser von oben gewesen sein, dass wir während des BRT 2018 erlebten. Erst pünktlich nach der Abschlußfeier am Samstag, den 28.07.2018 setzte erneut Starkregen ein. Auf den Tagen dazwischen mussten hingegen immer Temperaturen über 30 Grad ausgehalten werden. Die Touren führten durch die Wetterau, den Spessart, den Vogelsberg oder die Mainregion südlich von Langenselbold. Ganz andere Landschaften als wir sie hier im flachen Münsterland gewohnt sind. Viele Höhenmeter galt es zu erklimmen. Allerdings konnte man sich nach schweißtreibenden Bergauffahrten auf wunderschön lange Abfahrten freuen, die auch mal über 5 km gingen, so dass der Fahrtwind eine gewisse Kühlung brachte. Hier wurden Spitzenwerte bei den Stundenkilometern erreicht. Bei Daniel Schulte zeigte das Tachometer am Dienstag eine Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h an – Feeling fast wie bei der Tour de France!

In diesem Jahr war das Teilnehmerfeld des RSC durch ein vielfältiges Kommen und Gehen gekennzeichnet. 8 Fahrer/innen waren die ganze Woche vor Ort (Monika Biermann, Peter Wenner, Thomas Kimm, Peter Holzrichter, Martin Althaus, Jörg Hader, Iris Ludwig, Ottmar Ulrich-Neuhaus). Insgesamt gingen 19 RSCler/innen beim BRT 2018 auf die ausgeschriebenen Touren, wobei es auch ganz spontane Anreisen gab mit Fahrern wie Stefan Lukat und Andreas Köchling, die nur für einen Tag anfuhren oder Beate und Ralf Tschernoster, die für die letzten 3 Tage anreisten. Bettina und Harald Brückner entschieden sich hingegen für eine frühere Abreise als geplant, da die Hitze im Wohnwagen nicht nachlassen wollte.

Für die Vereinswertung des BRT wurden die Tage von Sonntag bis Freitag gewertet und mit 8.390 Kilometern fuhr der RSC weniger Kilometer als 2017 (9.786 km). Aber die reichten um in der Vereinswertung über 6 Wertungstage erneut auf dem 4. Platz zu landen. Wir mussten uns nur dem Wiederholungssieger RSC Schwalbe 08 Eilendorf, der RK Solidarität Gera und den Radsportfreunden Münster geschlagen geben (So wie schon im letzten Jahr). Hinter uns lagen die Dänen, die wir um 63 km schlagen konnten – es war also knapp und jeder Kilometer zählte hier!

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Der diesjährige RSC-interne BRT-Vereinsmeister wurde Ottmar Ulrich Neuhaus, der mit 837 gefahrenen Kilometern Martin Althaus auf den 2. Platz verwies, allerdings knapp: die beiden lagen nur 10 km auseinander. Auf dem 3. Platz landete Peter Wenner mit insgesamt 708 Tourenkilometern. Bei den Frauen fuhren Monika Biermann (648 km) und Iris Ludwig (480 km) an allen 7 Tagen durch die heißen Landschaften rund um Langenselbold. Über alle 7 Tagen des BRT kam der RSC mit den 19 gestarteten Fahrern auf sage und schreibe 87.221 Höhenmeter – wie schon vorab angekündigt: eine hügelige Landschaft die mit vielen Höhenmetern lockte oder “drohte”. Aber sie wurden gemeistert.

Vielen Dank an die Veranstalter vom Radsportbezirk Main-Spessart und die angeschlossenen Vereine, die uns  ein stimmungsvolles und interessantes Bundesradsporttreffen ermöglicht haben. Danke an alle ehrenamtlichen Helfer, die diese Woche zu dem Highlight gemacht haben, das wir genießen konnten.

Das BRT ist immer eine sportliche Herausforderung. Aber wenn man dann gemeinsam gegen die Hitze, den Wind und die Berge kämpft, schafft man es, manch eigene Grenzen zu überwinden.

Es war wieder mal ein schönes Miteinander für unser Vereinsleben. Wir freuen uns auf das BRT 2019 in Neustadt an der Weinstrasse!